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Stiftung Warentest 15 Skihelme im Test

Stiftung Warentest 15 Skihelme im Test

Die österreichische Partnerorganisation des bekannten Testinstituts, der Verein für Konsumenteninformation in Wien, hat sich 15 Ski- und Snowboardhelme genauer angesehen. Dabei wurden die Modelle in den Preisklassen zwischen 59 und 160 Euro auf ihre Stoßfestigkeit geprüft. Diese Untersuchungen fanden im Labor statt. Darüber hinaus wurden auch reale Personen mit den Helmen auf die Piste geschickt. Dieser Praxistest rundete die Untersuchung ab.

Testsieger Casco Powder

In diesem Test hat das Modell Casco Powder am besten abgeschnitten. Dieser Skihelm kostet – abhängig von der Lackierung – zwischen 80 und 110 Euro. Bemerkenswert ist auch das geringe Gewicht von nur 420 Gramm. Die Passform wurde als gut bewertet und zu den Besonderheiten zählt, dass sich der Kinnriemen mit einem Kordelzug verstellen lässt. Allerdings gibt es auch ein paar Abzüge im Test. Der Vollschalenhelm dämpft Geräusche von außen, was besonders in Gefahrensituationen hinderlich sein kann. Außerdem sind die Öffnungen für die Belüftungen immer offen und der Helm wird nur in zwei Größen angeboten.

Helme von Scott und Head schneiden gut ab

Weitere Gewinner sind der Head Stratum Supershape und der Skihelm Biomex von Scott. Bei dem Head-Skihelm überzeugten der hohe Tragekomfort und der Einrastmechanismus am Kinnriemen, der sich besonders einfach bedienen ließ. Außerdem verfügt der Head Skihelm über einen Schieber, mit dem sich die Belüftungsöffnungen ganz einfach verschließen lassen. Vor allem als Schutz vor kaltem Fahrtwind ist diese Option, die beim Testsieger fehlt, praktisch. Der Skihelm von Head hat auch Einlagen, die herausgenommen werden können. Das Modell kostet rund 120 Euro und hat ein Gewicht von 450 Gramm. Im Praxistest zeigte sich allerdings, dass die Helmschale des Stratum Supershape relativ tief sitzt. Diesen Helm sollte man also unbedingt zusammen mit der Skibrille anprobieren, da diese sonst unangenehm drücken könnte.

Auch beim Scott Biomex kann man das Innenfutter herausnehmen. Dieser Skihelm bietet aber noch eine weitere Besonderheit. So lässt sich der Halbschalenhelm bequem zu einem sicheren Vollschalenhelm ausbauen. Hier wird einfach die im Lieferumfang enthaltene Hartschalenabdeckung angebaut. Der Nachteil bei dem Scott Biomex Skihelm besteht darin, dass sich das Kopfband nicht extra verstellen lässt. Dadurch kommt es bei einigen Trägern dazu, dass die Helmschale an der Seite unangenehm drückt. Der Helm von Scott ist mit seinem Gewicht von 680 Gramm nicht gerade ein Leichtgewicht. Der Preis liegt bei 150 Euro.

Billigstes Modell mit schlechter Passform

Das Modell Sinner Vanquish, der leider nur in Österreich erhältlich ist, ist das billigste unter den getesteten Helmen. Dieser Skihelm kostet nur 59 Euro. Für den günstigen Preis muss man allerdings einige Abstriche machen. Der Praxistest zeigte, dass der Skihelm von Sinner keine gute Passform hat. Der Schutz ist vorhanden, aber der Tragekomfort lässt stark zu wünschen übrig. Zwar verfügt dieser Helm über ein Kopfband, dieses lässt sich aber nur schwer verstellen. Auch Belüftungsöffnungen zum Öffnen und Schließen sind vorhanden, die Testpersonen konnten hier aber keinen Unterschied zwischen geöffneten und geschlossenen Belfüftungsschlitzen feststellen.

Der Gewinner Der Zweitplatzierte Der Drittplatzierte

Auflistung der wichtigsten Modelle inklusive Testurteil

Casco Powder (Gut, 78)
Head Stratum Supershape (Gut, 74)
Scott Biomex (Gut, 71)
R.E.D. Frequency (Gut, 66)
Giro G9 (Gut, 64)
Salomon Impact (Durchschnittlich, 59)
Briko X Ride (Durchschnittlich, 51)
K2 Edge (Durchschnittlich, 51)
Sinner Vanquish (Durchschnittlich, 51)