Kinnschutz - der zusätzliche Schutz für Kinder und sportliche Fahrer!
Skihelme mit Kinnschutz bzw. Kinnbügel sind leider etwas aus der Mode gekommen und werden nur mehr selten auf den Pisten gesehen. Und das obwohl diese Zubehör durchaus seine Daseinsberechtigung hätte. Gerade Kinder verletzen sich häufig durch Unachtsamkeit selbst im Gesicht, beispielsweise durch den unvorsichtigen Umgang mit den Skistöcken. Hier leistet der Kinnschutz wertvolle Dienste, denn er schützt das Gesicht vor solchen Gefahren. Ein weiterer und sicher gern gesehener Vorteil des Kinnschutzes bei Kindern ist der Schutz gegen den kalten Fahrtfind.
Aber nicht nur für Kinder ist der Kinnschutz ein sinnvolles Zubehör, auch sehr sportliche Fahrer können von ihm provitieren, da er bei einem Sturz die gröbsten Gesichtsverletzungen vermeiden kann. Auch wer sich gerne öfter auf einem Rennkurs zwischen den Stangen austobt, sollte über die Anschaffung eines Kinnschutzes nachdenken. Spätestens beim ersten Kontakt einer Slalomstange mit dem eigenen Gesicht weiß auch der Letzte die Vorteile des Kinnschutzes zu schätzen.
Damals & Heute
Damals & Heute
Historisch betrachtet wurde zu einem Kinnbügel häufig ein Armet, der als Hals- und Kinnbügel dient, getragen. Dieser Kinnschutz wurde mit Lederriemen im Nackenbereich verschnallt. Ein Schaller bot hingegen einen sehr guten Schutz, schränkte aber in Verbindung mit dem Kinnschutz - dem so genannten Bart - die Atmung ein, so dass viele Ritter auf den Kinnschutz verzichteten. Ende des Jahrhunderts entstand dann der geschlossene Helm, bei dem das Visier und der Kinnschutz an der selben Stelle seitlich am Helm fixiert war. Dieser Helmtypus war damals besonders bei dem eher einfachen Fußvolk beliebt, doch trugen ab und zu auch Ritter unter Bedingungen wie Hitze einen Eisenhut, manchmal ergänzten sie ihn auch um einen am Brustpanzer befestigten Kinnschutz (Bart). Das untere Drittel des Gesichtes wurde durch die Schaller nicht geschützt, sodass vor allem die Ritter zu diesem Helmtypus einen separaten Kinnbügel trugen, der am Brustpanzer angebracht wurde, den so genannten Bart.
Heute dürfen beispielsweise Rennen nur mit einer vollen Ausrüstung bestehend aus Integralhelm (Kinnbügel), Rückenpanzer, Knie- und Ellenbogenschützen gefahren werden. Die Skeletonfahrer tragen einen einteiligen Stoffanzug, einen leichten Schutzhelm mit Kinnschutz sowie Skeletonschuhe (Bürstenschuhe, Bobschuhe) mit sieben Milimeter Spikes. Aufgrund der oftmals engen Streckenführung sind Kollisionen zwischen den Rennfahrern leider nicht ungewöhnlich, weshalb diese Rennen ausschließlich mit umfangreichem Körperschutz und Motocross-ähnlichen, integralen Sturzhelmen mit einem Kinnschutz gefahren werden. Die Schutzausrüstung besteht daher aus Helm (oft mit Kinnschutz), Knie- und Ellenbogenschützern sowie Rücken- und Brustprotektoren.
STYLE--> Zu einem Armet wurde häufig ein als Hals- und Kinnbügel dienender Bart getragen, der mit Lederriemen im Nackenbereich verschnallt wurde. Rennen dürfen nur mit einer vollen Ausrüstung bestehend aus Integralhelm (Kinnbügel), Rückenpanzer, Knie- und Ellenbogenschützen gefahren werden. Ein Schaller bot einen sehr guten Schutz, schränkte aber in Verbindung mit dem Kinnschutz - dem so genannten Bart - die Atmung ein, so dass viele Ritter auf den Kinnschutz verzichteten. Die Skeletonfahrer tragen einen einteiligen Stoffanzug, einen leichten Schutzhelm mit Kinnschutz sowie Skeletonschuhe (Bürstenschuhe, Bobschuhe) mit 7 mm-Spikes (max. Eine Schaller bot einen sehr guten Schutz, schränkte aber in Verbindung mit einem Bart die Atmung ein, so dass viele Helmträger auf den Kinnschutz verzichteten. Aufgrund der engen Streckenführung sind Kollisionen zwischen den Rennfahrern nicht ungewöhnlich, weshalb diese Rennen mit umfangreichem Körperschutz und Motocross-ähnlichen Sturzhelmen mit Kinnschutz gefahren werden. Die Schutzausrüstung besteht aus Helm (oft mit Kinnschutz), Knie- und Ellenbogenschützern sowie Rücken- und Brustprotektoren. Jahrhunderts entstand der geschlossene Helm, bei dem das Visier und der Kinnschutz an derselben Stelle seitlich am Helm fixiert waren. Dieser Helmtypus war vor allem beim einfachen Fußvolk beliebt, doch trugen gelegentlich auch Ritter unter Bedingungen wie Hitze einen Eisenhut, manchmal ergänzten sie ihn auch um einen am Brustpanzer befestigten Kinnschutz (Bart). Das untere Drittel des Gesichtes wurde durch die Schaller nicht geschützt, sodass vor allem die Ritter zu diesem Helmtypus einen separaten Kinnbügel trugen, der am Brustpanzer angebracht wurde, den so genannten Bart